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Neue argentinische Dichtung in der Presse

“Herausragend sind die Verse des Fabián Casas, die konkrete Alltagssituationen aufgreifen und Momente des Sich-Bewusstwerdens universeller existenzieller Situationen anhand simpler Dinge gestalten. Dichterinnen wie Gabriela Bejerman und Fernanda Laguna brechen mit traditionellen Frauenrollen. Am beeindruckendsten sind die Gedichte der María Medrano, die nicht nur einen unabhängigen Verlag leitet, sondern auch Schreibwerkstätten in Frauengefängnissen. Ihre nüchternen, epischen, kafkaesk wirkenden Verse beschreiben minutiös das entwürdigende Procedere von Justizmaschinerien. Von ihr möchte man mehr lesen.”

Dorothea von Törne, Die Welt, 2. Oktober 2010.

“Knapp 30 zeitgenössische Autoren sind in der Anthologie “Neue Argentinische Dichtung” vertreten. Darunter Intellektuelle, die den Umgang der Regierung mit der argentinischen Wirtschaftskrise persiflieren oder von neobarocken Traditionen aus der Karibik beeinflusst sind. Aber auch Arbeiter, die das Schreiben für sich entdeckt haben.”

WDR, Scala, 8. Oktober 2010.

“‘Neue Argentinische Dichtung’ bei Luxbooks wagt eine Auswahl aus der mit rund 1 200 Neuerscheinungen pro Jahr ungeheuer aktiven Lyrikszene. Solche Sammelwerke sind für die Erschließung der Pampa (und all dem, was das Land eben sonst noch ausmacht) unerlässlich.”

Silke Kleemann, Börsenblatt”, 23. Oktober 2010.

“Noch ein Highlight von der Frankfurter Buchmesse: Die Präsentation der liebevoll edierten zweisprachigen Anthologie ‘Neue argentinische Dichtung’ (luxbooks, Wiesbaden 2010)”

Gerd Dilger, Latin@rama, taz.blog, 16. Oktober 2010.

“Berger entdeckte die spanischsprachige Anthologie „Nueva Poesia Argentina“, die im Verlag des Schauspielers Viggo Mortensen erschienen ist – dem Aragorn aus „Herr der Ringe“. Berger und seine Übersetzerfreunde machten sich an die Arbeit – und bescheren uns einen Band, der den argentinischen Poesie-Aufbruch der letzten 15 Jahre aufs Schönste spiegelt.”

Nils Kahlefendt, Börsenblatt, 14. Oktober 2010.b