Etiquetado: Gabriela Bejerman

“Neues vom Fluss” in der Presse

Im CULTURMAG findet sich eine aktuelle Rezension und ein Interview zu “Neues vom Fluss”. Die Anthologie enthält neue Geschichten aus Uruguay, Paraguay und Argentinien und ist beim Verlag Lettrétage erschienen.

Vergangene Stimmen: In der größten Tageszeitung Argentiniens, Clarín, erschien am Samstag vergangener Woche diese Vorabankündigung … Das Cover ist also massenmedial verwertbar, die AutorInnenliste anscheinend auch. Wir warten nun jeden Tag auf die Fahnen (Tom Bresemann, im Teilzeitberuf Setzer, zwitschert auf dem Lettrétage-Twitter den aktuellen Stand seiner Setzkunst … Wir erwarten nicht weniger als ein Wunder … Ein feistes Buch mit vielen Neuentdeckungen abseits des Mainstream, jung, rebellisch und klug, so wie das Programm des Kreuzberger Literaturhauses Lettrétage … Also wir laden alle ein, bald an neue Ufer, die des Río de la Plata aufzubrechen …

Los lados del río

Esta mañana el cartero me trajo mi ejemplar de Neues vom Fluss (algo así como “noticias del río”, si le creemos al traductor de Google). Me resultó muy grato comprobar la fina edición del libro, que parece realmente muy cuidada (huele bien además!), y lamenté mucho no saber alemán, asi fuese para leer el epílogo de Timo Berger (ya que los cuentos obviamente sería mejor conseguirlos en el original) o para “pescar” algo por ahí. Cosa que, de todas formas, terminé intentando (más traductor de Google mediante) y quizá haciendo (salvo que haya entendido todo mal y este post sea a partir de ahora un ejercicio de mala lectura… cosa que me encanta, por cierto). Contunuar leyendo

Neue argentinische Dichtung in der Presse

“Herausragend sind die Verse des Fabián Casas, die konkrete Alltagssituationen aufgreifen und Momente des Sich-Bewusstwerdens universeller existenzieller Situationen anhand simpler Dinge gestalten. Dichterinnen wie Gabriela Bejerman und Fernanda Laguna brechen mit traditionellen Frauenrollen. Am beeindruckendsten sind die Gedichte der María Medrano, die nicht nur einen unabhängigen Verlag leitet, sondern auch Schreibwerkstätten in Frauengefängnissen. Ihre nüchternen, epischen, kafkaesk wirkenden Verse beschreiben minutiös das entwürdigende Procedere von Justizmaschinerien. Von ihr möchte man mehr lesen.”

Dorothea von Törne, Die Welt, 2. Oktober 2010.

“Knapp 30 zeitgenössische Autoren sind in der Anthologie “Neue Argentinische Dichtung” vertreten. Darunter Intellektuelle, die den Umgang der Regierung mit der argentinischen Wirtschaftskrise persiflieren oder von neobarocken Traditionen aus der Karibik beeinflusst sind. Aber auch Arbeiter, die das Schreiben für sich entdeckt haben.”

WDR, Scala, 8. Oktober 2010.

“‘Neue Argentinische Dichtung’ bei Luxbooks wagt eine Auswahl aus der mit rund 1 200 Neuerscheinungen pro Jahr ungeheuer aktiven Lyrikszene. Solche Sammelwerke sind für die Erschließung der Pampa (und all dem, was das Land eben sonst noch ausmacht) unerlässlich.”

Silke Kleemann, Börsenblatt”, 23. Oktober 2010.

“Noch ein Highlight von der Frankfurter Buchmesse: Die Präsentation der liebevoll edierten zweisprachigen Anthologie ‘Neue argentinische Dichtung’ (luxbooks, Wiesbaden 2010)”

Gerd Dilger, Latin@rama, taz.blog, 16. Oktober 2010.

“Berger entdeckte die spanischsprachige Anthologie „Nueva Poesia Argentina“, die im Verlag des Schauspielers Viggo Mortensen erschienen ist – dem Aragorn aus „Herr der Ringe“. Berger und seine Übersetzerfreunde machten sich an die Arbeit – und bescheren uns einen Band, der den argentinischen Poesie-Aufbruch der letzten 15 Jahre aufs Schönste spiegelt.”

Nils Kahlefendt, Börsenblatt, 14. Oktober 2010.b

Neues vom Fluss

Der Hafen in Buenos Aires. Foto: Timo Berger

Neues vom Fluss, Junge Literatur aus Argentinien, Uruguay und Paraguay (Lettrétage, Berlin, September 2010)

Neues vom Fluss

Über die Geschichten

Silbern glänzt der Rio de la Plata in der Sonne und macht seinem Namen alle Ehre. Wenn man in Montevideo an seinem Ufer steht, weiß man sofort, warum die Einwohner der uruguayischen Hauptstadt ihn als Meer bezeichnen: Am Horizont ist kein Land in Sicht. An der breitesten Stelle beträgt die Entfernung von Ufer zu Ufer 220 Kilometer. Weiter flussaufwärts liegt Buenos Aires, einst Hauptstadt des Vizekönigreichs des Río de la Plata und Teil des spanischen Imperiums. Die heutigen Staaten Paraguay und Uruguay waren damals Provinzen im Hinterland. Uruguay wurde „La banda oriental“, „die östliche Seite“, genannt, Paraguay bald „Isla rodeada de tierra“, „Insel umgeben von Land“.

„Neues vom Fluss“ ist die Frucht einer Reise, die mich 2009 nach Buenos Aires führte und die erst im 970 Kilometer entfernten Asunción zu Ende ging. Ich habe Literatur gesammelt, den Río de Plata und seine Zuflüsse  Rio Uruguay und Rio Paraná hinauf. Contunuar leyendo